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grosses Trainingslager Eifel - noch mehr Presse

http://www.steppenhahn.de/ll/tl2presse.html 05.2001

Der Tobias ist Mitarbeiter beim Regioblick (http://www.regioblick.de/), der Internetzeitung für den Raum Aachen. Da gab es dann natürlich ein paar Artikel mehr....

29.04 - 30.04 - 01.05 - 02.05

29.04.2001: Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist ein Umweg II

In 4 Tagen von Trier nach Aachen

Aachen/Trier (tl) - Schon einmal hieß es im RegioBLICK <167399786,Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist ein Umweg>. Damals ging es um die gelb-rote Wanderslust in den Niederlanden - den Krijtland-Pad. Dieses Mal ist der Umweg, der so schön sein soll, viel, viel länger. Von Trier nach Aachen sind es etwa 130km Luftlinie, fährt man mit dem Auto kommt man auf knapp 170km. Noch schöner soll es mit dem Rad sein. Die Drei-Länder-Route des Eifelvereins ist 250km lang. Und genau die wollen sich 4 Läufer/innen aus Hamm, Bochum und Aachen vom 29.4.-2.5. erlaufen. RegioBLICK wird nicht nur über den Lauf berichten, für RegioBLICK wird der Redakteur dieses Artikels mitlaufen.

Porta Nigra & Aachener Dom
Warum von Trier nach Aachen, mag nun mancher fragen. Köln-Aachen würde es doch auch tun. Oder mal eben zum nächsten Zigarettenautomaten. Aber so ist das mit Langstreckenläufern. Irgendwann werden die "klassischen" Distanzen wie Marathon etwas zu kurz. Und der Lauf Köln-Aachen fand (zumindest bis zum einsetzenden Unwetter bzw. Düren) auch schon statt.

Warum nun also Trier-Aachen? Im Januar versuchten sich die Teilnehmer des Trier-Aachen Laufes bereits erfolgreich an der Umrundung des Ruhrgebiets (http://www.steppenhahn.de/ll/tdr.html). Am letzten Tag stellten sich die Läufer/innen die Frage: Was machen wir als nächstes?

Eine Autofahrt durch die Eifel hat einen der Teilnehmer bereits vor zwei Jahren auf die Idee gebracht: Warum nicht mal von Aachen nach Trier laufen. Trier und Aachen sind beide alte Römerstädte, man könnte so einen Lauf also Römer-Lauf nennen... Aber Namen sind in der Tat Schall und Rauch. Denn neben einer laufbaren Strecke fehlte das wichtigste: Mitläufer/innen.

Die Strecke fand sich dann mit der Drei-Länder-Route des Eifelvereins (http://www.eifelverein.de/). Und als die Ruhr-Tourler sagten "Okay, machen wir", ging es nur noch um Details. Wieviel Tage wollen wir uns Zeit nehmen? Wieviel Kilometer wollen wir pro Tag laufen? Wo schlafen wir? Was essen wir? Wo bekommen wir ein Begleitfahrzeug her? Und...und...und.

Das Ergebnis der langen Beratungen (meist per Mail, mal auch laufenderweise im Ruhrgebiet und in den benachbarten Niederlanden) finden Sie unter http://www.steppenhahn.de/ll/tl2.html Alles übrige finden Sie in den nächsten Tagen hier im RegioBLICK.

PS: Einer der Teilnehmer läuft tatsächlich manchmal zum Zigarettenautomaten...

29.04 - 30.04 - 01.05 - 02.05

30.05.2001: Die Blasen halten sich noch in Grenzen

Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist ein Umweg

Vianden/Aachen (gl) - Das erste Viertel ist geschafft. Wie wir gerade von unserem Kollegen Tobias Lagemann erfahren haben, wurden die 74 km der ersten Etappe im Trockenen überstanden. Erst am Ende dämpfte ein Regenschauer die gute Laune der Läufer, die seit gestern unterwegs sind. Die vier Läufer/innen aus Hamm, Bochum und Aachen wollen in der Zeit vom 19.4. bis 2.5. die Drei-Länder-Route des Eifelvereins von Trier nach Aachen (250 km!!!!) absolvieren ( wir berichteten).

Von Trier nach Gleichlingen hieß das erste Teilstück. Die vier konnten sich ihr eigenes Bild über die Hochwasserlage an den Flüssen machen. Das Stück an der Ur entlang war das Schönste, teilt uns ein gutgelaunter Tobias Lagemann mit. Die Blasen an den Füssen halten sich noch in Grenzen.

Angetan waren die vier Akteure von ihrem Übernachtungsort in Luxemburg. Vianden heißt die kleine schöne Stadt. Hier sprechen die Kellner vier Sprachen, "aber man bekommt trotzdem nicht das, was man bestellt hat" witzelt Lagemann.

Heute geht es weiter nach Olzheim. Fast 60 km stehen auf dem Programm. Im letzten Teilstück des gestrigen Tages haben die vier schon die ersten Hügel bewältigt. Ein erster Vorgeschmack....

29.04 - 30.04 - 01.05 - 02.05

01.05.2001: Sonnenbrand geholt

Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist ein Umweg

Olzheim/Aachen (gl) - Die vier Läufer haben sich einen Sonnebrand auf dem Weg von Trier nach Aachen geholt. Man könnte fast neidisch werden, wäre da nicht die Laufstrecke von 250 km, die von der Laufgruppe absolviert werden. (Ich hol mir lieber meinen Sonnenbrand in der Hängematte). Verena Liebers, Bernd Kemper, Stephan Isringhausen-Bley und unser Redaktionsmitglied Tobias Lagemann haben mittlerweile die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht. Gestern ging es von Geichlingen nach Olzheim.

In Burg Blankenheim übernachteten die Vier. Am Abend gab es eine entspannde Massage. "Uns geht es eigentlich ganz gut" umschreibt Tobias Lagemann die Lage. Das "eigentlich" bezieht sich wohl auf die 134 km, die der Gruppe mittlerweile in den Knochen stecken. Und heute steht wieder eine lange Etappe auf dem Plan: Die 73,5 km von Olzheim nach Mützenich. Aber die Vier erhalten Unterstützung: Der Masseur Bernd Brocher vom Physioteam Aachen (http://www.physioteam.com) und eine Resi (das mit Durchgeben der vollständigen Namen üben wir noch mal, Tobias ;-) ) laufen die letzten beiden Teilstücke mit.

Morgen können Sie bei RegioBLICK nachlesen, wie unsere Läufer die Höhen der Eifel überstanden haben...

29.04 - 30.04 - 01.05 - 02.05

02.05.2001: Trotz der Berge und Wolken ist die Stimmung gut

Laufgruppe befindet sich heute auf dem letzten Teilstück

Monschau/Aachen (gl) - Da hatten sich unsere 6 Helden bereits mit Sonnenmilch und After Sun Lotion eingedeckt und da machten ihnen die Wolken einen Strich durch die Rechnung. Der Stimmung litt jedoch nicht darunter. Selbst die Berge in Richtung Mützenich konnten den meisten nichts anhaben. Die Bergwertung gewann Bernd Kemper.

11 Stunden brauchten die Läufer für die 74,5 km lange Etappe. Heute führt das letzte Teilstück nach Aachen. Dann hat die Lauftruppe 250 km in 4 Tagen absolviert. Gestern mußte leider unser Redakteur Tobias Lagemann einige Kilometer im Auto verbringen. Er hatte eine Schwächephase. Im allgemeinen bescheinigt Masseur Bernd Brocher den Läuferinnen und Läufern eine unglaublich gute physische Verfassung für die erlebten Strapazen.

Gegen 15:30 Uhr erreichen Verena Liebers, Bernd Kemper, Stephan Isringhausen-Bley, Tobias Lagemann, Resi Sobzzyk und Bernd Brocher ihren Zielort Aachen.



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7425 Zugriffe seit dem 16.05.2001, © Stephan Isringhausen

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