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Achtung - die Doping meldung war natürlich eine Falschmeldung!!! - Ultramarathon beim Steppenhahn (10.2010)

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  • Achtung - die Doping meldung war natürlich eine Falschmeldung!!!
    Leider ist das aber nicht von allen richtig als Witz erkannt worden. Um es nochmal deutlich zu sagen:

    Conny war nicht und zu keiner Zeit gedopt!

    Conny ist Mitglied im DLV-Anti-Doping-Sondertrainingskader. Sie hat sich damit freiwillig der ständigen Überwachung durch die DLV Dopingexperten unterworfen.

    Die Idee zu dieser Meldung entstand beim 48h-Lauf in Köln. Sigi hatte aufgrund der vielen Nachfragen "Wie schafft die Conny das" irgendwann geantwortet: "Die wird gedopt mit Liebe Liebe und nochmals Liebe"
    Als dann Horst noch das Foto von der Siegerehrung machte war der Witz geboren. Leider hatten wir nicht darüber nachgedacht, dass diese Meldung falsch interpretiert werden könnte.
    Hier nochmal der Text, wie wir ihn ursprünglich (als Witzmeldung) reingebracht hatten:
    Dopingverdacht durch sensationelles Bildmaterial erhärtet
    Die Ultramarathon-Szene ist erschüttert!
    Bereits im letzten Jahr gaben die schier unglaublichen Leistungen der Cornelia Bullig (in Läuferkreisen einfach Conny) dem Dopingverdacht immer neue Nahrung. Allein: Es war nichts nachzuweisen!
    In diesem Jahr hat sie die unglaublichen Leistungen nochmals gesteigert, was deutsche Ultramarathon-Fachleute dazu veranlasste, nochmals intensivere Nachforschungen unter Zuhilfenahme von Doping-Fahndungs-Experten anzustellen.
    In Surgeres noch mussten auch diese Experten passen, aber jetzt in Köln wurde ihre Geduld belohnt: Stundenlanges ausharren in der Nähe des (Doping-) Mobils von Ehemann und Betreuer Sigi Bullig brachte zwar zunächst wieder keine neuen Erkenntnisse, aber im Rausch des Sieges unterlief den beiden dann doch ein Fehler und damit dürfte die Saison für CosiBullig gelaufen sein:

    (17.07.2004, Steppenhahn)


    Kommentare Kommentare zu dieser News:
     
    elisabeth schrieb am 14-07-2004 17:29:

    Kein Betreff

    Schneller, höher, weiter! Da kann man mal sehen, wohin die olympischen Zielsetzungen führen, wenn man sie zu ernst nimmt.

    Ich finde diesen Fall zu Heulen tragisch aus zwei Gründen: Irgendwie ist es einfach lächerlich, wenn man in so fortgeschrittenem Alter noch unter Dopingverdacht steht. Zweitens verliert „CosiBullig“ plötzlich sportliche Heimat, gesellschaftliches Umfeld, Freunde, Perspektiven für die Zukunft.. Und davon bietet die Ultramarathonszene so einiges. Das ist bitter, ich weiß das, weil ich allmählich an einer anderen Ecke herausgleite, kaum dass ich dort angekommen bin, nämlich wegen Langsamkeit und Zeitlimits.

    Nochmal zu den Zielen: Jeder, der sich jetzt aufregt, kann mal darüber nachdenken, ob er nicht, indem er pure Schnelligkeit lobte und schnelle Läufer undifferenziert bewunderte, dazu beigetragen hat, „CosiBullig“ in diese Lage zu bringen. Irgendwann sollten wir mal überlegen, ob die Ziele bei Ultramarathon nicht besser heißen sollten: abenteuerlicher, erlebnisintensiver, geselliger, gesünder, oder so ähnlich.

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