Zufälliges Zitat

"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings."

Albert Einstein

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  • Marathon des Sables, vierte Etappe
    Unsere Mädels und Jungs sind alle „drin“ – 23 Ausfälle (5 am zweiten Tag, 18 gestern) zeigen schon jetzt die Schwierigkeiten. Nina und Anke sind noch immer unter den 10 schnellsten Damen, aber auch Sabine ist nicht weit. Natascha und Hannelore schlagen sich ebenfalls in der ersten Hälfte des Gesamtklassements! Hut ab vor unseren Damen!
    Von Steppenhuhn Jens hat Darbaroud ein kopfloses Foto online gestellt (viertes von oben, 340).
    Leider gibt’s noch immer kein road book für die heutige Etappe. Sollte die Vermutung, dass man sich auf der gleichen Strecke wie im Jahr 2000 bewegt, richtig sein, gibt’s auf den 76 Kilometern zu Beginn kleine Dünen, Hügel mit viel Geröll, später dann eine Ebene, wo das Auge bis zum Horizont nichts (NICHTS!) sieht (außer Läufern). Wohl dem, dessen Kopf damit umgehen kann. Doch auch wo es flach ist, ist der Sand weich, jedenfalls für die, die nach den ersten 100 dort laufen. 2000 hatten die Läufer zusätzlich mit Sandsturm zu kämpfen und es gab so viele Ausfälle, wie nie zuvor oder danach. Ganz zu Ende sind dann wieder Dünen, man ist hier schließlich beim Sandmarathon.
    Neben den Schönheiten der Wüste gibt die heutige Etappe die faszinierende Gelegenheit, die beiden Ahansals und in ihrem Gefolge auch die anderen schnellen Marokkaner, Italiener und Franzosen zu bewundern oder besser gesagt zu bestaunen. Die schnellsten 50 starten heute 3 Stunden nach den anderen, rollen sozusagen das Feld von hinten auf.
    Alle kommen auf jeden Fall in den Genuß, sich die Wüste bei Nacht zu erlaufen. Markiert ist die Strecke üblicherweise mit Leuchtstäben, die in Abständen von etwa 500 Metern an Pfählen befestigt sind. Im letzten Jahr wurde zudem ein Laser eingerichtet, der zwischen den beiden letzten Checkpunkten einen Bogen in den Himmel malt (das sieht genial aus – leider scheint es, als ob man sich auf das Ende eines Regenbogens zu bewegt, d.h. es
    kommt nie näher)
    Die ersten Ergebnisse wird es sicherlich erst morgen geben, wir müssen uns also in Geduld üben – sollten wir Langstreckenläufer ja haben.

    (14.04.2004, notcrazyisnotnormal)


    Kommentare Kommentare zu dieser News:
     
    Anonymous schrieb am 15-04-2004 01:09:

    Re: roadbook ist jetzt drinne...

    Shakal,
    der MdS ist in der sahara - aber ich nicht:-( leider, denke ich zur zeit manchmal...
    die haben's nämlich gut - die sind dabei, wenn sie laufen, und wir kriegen "ewig" nichts davon mit;-))

    warum Yeti? das thema interessiert mich,
    nepal fasziniert mich, und dann gibts noch
    ein paar private gründe:-)

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