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Stefan Kießling ist es gelungen, zum Anlaß des International Day of Runners and Walkers for Freedom einen MARATHON DE LA SOLIDARITE MONDIALE im unter den Folgen des jahrelangen Bürgerkriegs leidenden Kinshasa, Demokratische Republik Kongo, zu organisieren.

Auszüge aus eine Mail an die ARD Sportschau und "Helge vom Lauftreff":


Sehr geehrte Damen und Herren,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen ein, von mir, in Kinshasa,
organisiertes Wohltätigkeitsprojekt informieren.

Mein Name ist Stefan Kießling, ich bin 33 Jahre alt und in Hof an der
Saale geboren. Seit April 1999 lebe ich in Kinshasa, Demokratische
Republik Kongo. Ich bin ambitionierter Marathonläufer und habe bereits
an zwei Marathonläufen in Kinshasa teilgenommen. Vor drei Wochen bin
ich den Marathon de la Paix (Friedensmarathon) in Kinshasa
mitgelaufen, der vom kongolesischen Leichtathletikverband in
Zusammenarbeit mit der MONUC (UN-Friedensmission) organisiert wurde.

Vor ca. 4 Wochen habe ich im Internet (www.lauftreff.de) von der Idee
von Anton Smeets gelesen, der Läufer weltweit aufgerufen hat, am
Sonntag den 04. November 2001 zeitgleich zum New York City Marathon
ebenfalls einen Marathon zu laufen um die weltweite Solidarität unter
Sportlern zu demonstrieren. Ich habe es mir daraufhin zur Aufgabe
gemacht, am 04. November 2001 in Kinshasa einen Marathon zu
organisieren. Sicherlich können Sie sich vorstellen, daß in einer
Stadt wie Kinshasa die unter den Folgen des jahrelangen Bürgerkriegs
zu leiden hat, ein solches Unternehmen alles andere als leicht ist.
Nach vier Wochen intensiver Vorbereitung bin ich, gemeinsam mit dem
extra für diesen Lauf gegründeten Komitee, soweit, daß morgen um 10.30
Uhr der Startschuß zum "MARATHON DE LA SOLIDARITE MONDIALE" gegeben
wird. Über die Teilnehmerzahl kann ich im Moment leider noch keine
Angaben machen, da es hier üblich ist, daß man sich bei
Sportveranstaltungen dieser Art erst am Tag des Laufes anmeldet. Aus
organisatorischen Gründen mußte ich jedoch ein Teilnehmerlimit von 500
LäuferInnen setzen. Die Schirmherrschaft hat die hiesige Deutsche
Botschaft übernommen, wo meine Lebenspartnerin als Diplomatin
beschäftigt ist. Bei der Organisation werde ich von der kongolesischen
Leichtathletik-Föderation unterstützt. Bei einem persönlichem Gespräch
mit dem kongolesischen Sportminister hat dieser heute seinen Besuch
für den Veranstaltungstag angekündigt. Über die Vorbereitung der
Laufveranstaltung wurde während der vergangenen zwei Wochen in allen
hiesigen Fernseh- und Radiosender berichtet. In den örtlichen
Tageszeitungen gab es ebenfalls bereits zahlreiche Berichte über den
Marathon.

...

Für Ihr Interesse bedanke ich mich bereits im voraus recht herzlich.

Mit sportlichen Grüßen aus Kinshasa

Ihr Stefan Kießling
ManuStef@ic.cd

Über die Schwierigkeiten der Organisation berichtet auch das folgende Interview aus der Frankenpost vom 27.11.2001.